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CQ5: Leuchtender Stern am Internethimmel von ESO

European Southern Observatory (ESO) stellt Intra- und Internet auf Web Content Management System CQ5 von Day Software um. Erste Etappe des Projekts im sechsstelligen Eurobereich: Installation und Konfiguration erfolgreich – Teile bereits auf CQ5 migriert

Basel, 23. Juni 2010 – Die Day Software AG (www.day.com) hat mit dem European Southern Observatory (ESO; www.eso.org) ein neues Großprojekt gewonnen: Europas führende Organisation für astronomische Forschung und das wissenschaftlich produktivste Observatorium der Welt stellt den größten Teil seines Intra- und Internetauftritts auf das Web Content Management System (WCMS) CQ5 von Day Software um. In einem mehrstufigen Auswahlverfahren von 2007 bis Mitte 2009 konnte sich die Schweizer Day Software erfolgreich durchsetzen. Mithilfe des Partners Logica (www.logica.de) wurde nun die erste Etappe des insgesamt mehrere Hunderttausend Euro unfassenden und auf mehrere Jahre angelegten Projekts im ersten Quartal 2010 erfolgreich umgesetzt. Sie beinhaltete zunächst die Installation und Konfiguration von CQ5 und erste Migrationen. Ein großer Teil des öffentlichen Contents und Teile des Intranets der in Garching bei München ansässigen Forschungseinrichtung werden heute bereits von CQ5 verwaltet und ausgeliefert.

Bis 2011 und darüber hinaus sollen nach den statischen auch dynamische Seiten sowie Anwendungen migriert und Fremdsysteme sowie das Digital Asset Management angebunden werden. Bereits nach den ersten Umstellungen zeichnet sich durch die hohe Benutzerfreundlichkeit eine zunehmende Begeisterung auf Seiten der Autoren ab. Für die IT-Abteilung bedeutet CQ5 zudem Flexibilität, Offenheit und Leistungsfähigkeit für eine wachsende und komplexer werdende IT-Umgebung.

Starker Internetauftritt mit hohen Anforderungen

Der gesamte interne und externe Auftritt von ESO umfasst rund 50 Websites, 115.000 HTML-Seiten und 13.000 PDF-Dokumente, um mit den drei Zielgruppen Öffentlichkeit, Wissenschaftler und Angestellte in Kontakt zu treten. Im Pressebereich informiert ESO über die Beobachtungsstandorte weltweit, Events, Bildungsprogramme, Jobs oder neue Technologien. Darüber hinaus unterhält die Presseabteilung ein großes Bildarchiv. Wissenschaftler informieren sich über die Standorte, Ausschreibungen, Forschungsergebnisse oder Symposien. Schließlich nutzt ESO das Intranet für die Mitarbeiterkommunikation über laufende Projekte, Personalrechtsthemen, Sicherheitsrichtlinien usw. Pro Monat erreichen ESO rund 50 Millionen Page Impressions und 5 Millionen Visits. Die Leistung beträgt 1 Gigabit/s für eingehenden, 300 Megabit/s für ausgehenden Datentransfer, mit einem Backbone von 10 Gigabit/s. Mehr als 20 Server stellen die Umgebung für diesen mächtigen Auftritt bereit. Um große Teile dieser Informations- und Datenmengen professionell zu verwalten und zu managen, suchte ESO eine leistungsstarke, einheitliche IT- Infrastruktur und ein benutzerfreundliches Enterprise Web Content Management System, das die teilweise selbst geschriebenen Templates und Softwarelösungen ablösen sollte. Ebenso galt es, die Eingabeumgebung für die mehr als 20 technischen, wissenschaftlichen und administrativen Redakteure ihrem jeweiligen Arbeitsprozess anzupassen, zu vereinfachen und zu vereinheitlichen. Des Weiteren sollte ein Digital Asset Managament System angebunden und das System einer Vielzahl administrativer Anforderungen (z.B. Media Management, User Management, Statistiken und Reports) gerecht werden. Für diese anspruchsvolle Aufgabe wurde zunächst ein umfassender Anforderungskatalog erstellt. Das Projektteam entwarf darin die neue Architektur des ESO Web Systems, analysierte und berücksichtigte die unterschiedliche Arbeitsweise der Autoren und klassifizierte den Inhalt des Internetauftritts. Eine Besonderheit stellte dabei die gewünschte Anbindung der Presseabteilung dar, die spezielle Anforderungen an Bildarchive und Pressemitteilungen hatte.

CQ5: Offenes System mit hoher Benutzerfreundlichkeit von Autoren gestestet

Zwei Merkmale des WCMS CQ5 von Day haben ESO besonders überzeugt: Das System basiert auf Java und den Open-Source-Prinzipien und lässt interne Entwicklungen zu. Die Architektur von CQ5 ist mit der Web Infrastruktur von ESO kompatibel. Zudem punktete Day durch eine unschlagbare – von den Anwendern getestete – Benutzerfreundlichkeit, ausgezeichnete Proof-of-Concept-Testergebnisse und Testresultate sowie die exzellente Kundenbetreuung und Beratung. Für die IT-Abteilung war das zentrales Management der Lösung für Backup und Restore, Rechtevergabe und die Einhaltung von Compliance-Richtlinien ebenso von Bedeutung wie die Zukunftsfähigkeit der gewählten Lösung: CQ5 ist Web 2.0-fähig und erlaubt die Einrichtung personalisierter Seiten und Communities. Auf der Content-Seite zeichnete sich CQ5 durch seine Flexibilität aus: Sowohl die Generierung des Content als auch Workflows und Metadaten werden gleichermaßen unterstützt.

Phase 1: Stresstest bestanden

Anfang 2010 begann gemeinsam mit dem Partner Logica die erste Projektphase: Dabei wurde die Architektur definiert, installiert und dann getestet. Die Tests beinhalteten auch einen Stresstest mit einer Authoring-Simulation von 20 Autoren – gleichzeitige Nutzung des WCMS mit Hunderten von zeitgleichen Anfragen an das System. Auf Basis der technischen Konzeption wurden die Templates und Komponenten implementiert. Automatische Skripte halfen bei der Migration der ersten rund 700 statischen Seiten und 300 Media Assets, die nun in CQ5 redaktionell gepflegt werden. Parallel zu den Entwicklungsaktivitäten wurde das System mehrere Male intern demonstriert und eine erste Schulung durchgeführt. Die Ausgabe der Inhalte und Webseiten erfolgt heute in einer einheitlichen Produktionsumgebung für Autoren und Publisher mit hohem Bedienkomfort. Zudem läuft im Hintergrund eine interne Test- und Integrationsumgebung, die es ermöglicht, gleichzeitig Neuentwicklungen zu testen. Zurzeit arbeiten ca. 20 Autoren mit CQ5, bis Mitte 2011 sollen es um die 100 Autoren sein.

„Show Stopper“ für andere Systeme

„Nach einem sehr langen Auswahl- und Planungszeitraum verlief die erste richtige Projektphase in Windeseile. In nur wenigen Wochen haben Day Software und Logica die Lösung bei uns implementiert“, freut sich Dr. Rein H. Warmels, Poject Manager, Publication Manager und Chief Editor bei ESO. „Mit ersten Erfolgen: Unsere Autoren sind begeistert von der neuen Usability, die bereits im Auswahlverfahren ein richtiger ‚Show Stopper’ für die anderen Systeme war. Besondere Herausforderungen stellte bei der Implementierung die Serverkonfiguration dar, da wir nicht alle PHP-basierten Seiten migrieren wollen. Hier konnte Logica uns schnell und kompetent weiterhelfen. Sowieso war die Zusammenarbeit mit Hersteller und Partner sehr professionell und angenehm. Wir freuen uns auf weitere Schritte.“

„Das Projekt bei ESO ist ein äußerst anspruchsvolles und spannendes. Daher sind wir froh, dass sich ESO für uns als Installations-, Implementierungs- und Migrationspartner entschieden hat“, erläutert Cristina Garcia de Juan, Senior Consultant bei Logica. „Als nächstes folgen die Migration der restlichen statischen und dann dynamischen Seiten sowie die Migration von Anwendungen und die Einbindung von Fremdsystemen, zum Beispiel eine wissenschaftliche Datenbank, Kalender, ERP-Systeme usw. Insgesamt wird das Projekt noch bis mindestens 2011 dauern.“